Grundstrukturen

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Sequenz

Abfolge von AnweisungenSeq.png


Zählschleife

Das wiederholte Aufschreiben von Code ist sehr mühsam. Außerdem sind die so entstandenen Programme nicht sehr flexibel.

Eine übliche allgemeine Notation einer for-Schleife sieht z.B. wie folgt aus: Zaehl.png

for (var i = startwert; i < obergrenze; i++) {
   ...
}

Anstelle von ... werden die Anweisungen eingesetzt, die wiederholt werden sollen.

Die Anweisung i++ ist eine Abkürzung für die Anweisung i=i+1.

Eine for-Schleife durchläuft mehrere Iterationen. In jeder Iteration werden alle Anweisungen zwischen den Klammern {...} ausgeführt.

Für das oben gezeigte Muster gilt:

  1. Vor der ersten Iteration erhält i den Wert startwert. Das ist die Anfangszuweisung.
  2. Nach der Iteration wird der Wert von i um 1 erhöht (i++). Das ist die Wiederholungszuweisung.
  3. Es wird geprüft, ob die Bedingung i<obergrenze> erfüllt ist. Das ist die <strong>Wiederholungsbedingung</strong>.</obergrenze>
  4. Wenn die Wiederholungsbedingung erfüllt ist, wird eine weitere Iteration durchgeführt.
  5. Die Schritte 2 bis 4 werden wiederholt, bis die Wiederholungsbedingung nicht mehr erfüllt ist. In diesem Fall werden keine weiteren Iterationen durchgeführt.

Beispiel:

Für die for-Schleife gibt es verschiedene Variationen:

  • anstelle von i andere Variablennamen einsetzen
  • für startwert und obergrenze beliebige Werte einsetzen.
  • Wiederholungszuweisung ändern; Beispiele:
    • i=i+2 bedeutet: i wird nach jeder Iteration um 2 erhöht.
    • i-- oder i=i-1 bedeutet: i wird nach jeder Iteration um 1 erniedrigt.
  • Wiederholungsbedingung ändern: statt i<5 z.B. i>5 schreiben