Lenya

Aus ProgrammingWiki

Inhaltsverzeichnis

Ziel der Datenbank

Ziel der Datenbank ist es, für beliebig viele Schüler systematisch zu erfassen, welche Klausuren sie schreiben, zu welchem Datum diese stattfinden und welche Themen in den jeweiligen Klausuren behandelt werden. Dadurch kann ein übersichtlicher Klausurenplan erstellt werden, der sowohl schülerbezogene als auch klausur- und themenbezogene Auswertung ermöglicht.

ERM

ERM_Modell.png


Merkmale des Modells

1) Entitäten:

Schüler:

  • Primärschlüssel: Schüler_ID
  • Attribute: Name, Klasse, Wohnort, PLZ

Klausur:

  • Primärschlüssel: Klausur_ID
  • Attribute: Fach, Datum, Dauer

Thema:

  • Primärschlüssel: Thema_ID
  • Attribute: Themenname, Schwierigkeit, Beschreibung

2) Beziehungen und Entitäten

Schüler schreibt Klausur: m:n

  • Ein Schüler kann mehrere Klausuren schreiben
  • Eine Klausur kann von mehreren Schülern geschrieben werden
  • Konsequenz fürs Datenmodell: Zwischentabelle schreibt, mit Schüler_ID und Klausur_ID als Primärschlüssel

Klausur besitzt Thema: m:n

  • Eine Klausur kann mehrere Themen umfassen
  • Ein Thema kann in mehreren Klausuren vorkommen
  • Konsequenz fürs Datenmodell: Zwischentabelle Klausur_Thema mit Klausur_ID und Thema_ID als Primärschlüssel


Relationsmodell

Le Bog_Relationmodell.png


Datenbank

Abfragen

Alle Schüler anzeigen

Alle Klausuren mit Datum und Fach

Welche Klausuren schreibt ein bestimmter Schüler?

Welche Themen gehören zu welcher Klausur?

Welche Schüler schreiben welche Klausur inkl. Fach und Datum?


Kritische Reflexion zur Modellierung der Datenbank

Bei der Modellierung der Datenbank für den Klausurenplan war es zunächst wichtig, die Anforderungen klar zu strukturieren: Es sollten beliebig viele Schüler, Klausuren und Themen erfasst werden, und Beziehungen zwischen diesen Entitäten abgebildet werden. Das ER-Modell zeigt klar die zentralen Entitäten Schüler, Klausur und Thema sowie die m:n-Beziehungen schreibt (zwischen Schüler und Klausur) und behandelt (zwischen Klausur und Thema).

Eine Stärke der Modellierung ist, dass durch die Verwendung von Beziehungstabellen die Mehrfachzuordnungen korrekt abgebildet werden und somit flexible Abfragen möglich sind, z. B. welche Schüler eine bestimmte Klausur schreiben oder welche Themen in einer Klausur vorkommen. Kritisch ist jedoch, dass wichtige Informationen wie Räume oder Lehrer fehlen und das Modell nicht sehr flexibel für Änderungen ist, zum Beispiel bei verschobenen Klausuren oder nachgemeldeten Schülern. Außerdem müssen die IDs genau eingehalten werden, sonst funktionieren die INSERT-Befehle nicht, und bei größeren Abfragen kann es ohne Aliasse schnell unübersichtlich werden.

Verwendete Quellen und Tools

- ERDplus