Emma
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Datenbankprojekt: Tattoostudio
➥Was ist im Trend?
Ziel der Datenbank
Die Datenbank soll zeigen, welche Artists und Tattoo-Motive am beliebtesten sind. Dadurch kann man für die Zukunft besser planen, hinsichtlich Marketing und Künstler-Einsatz.
Modellierung in einem ERM
Erklärung der Kardinalitäten:
Ein Kunde kann mehrere Tattoos bekommen, ein Tattoo gehört genau zu einem Kunden.
Ein Artist sticht viele Tattoos und ein Tattoo wird von genau einem Artist gestochen.
Ein Motiv kann mehrfach gestochen werden, aber ein Tattoo zeigt genau ein Motiv.
Transformation in das Relationenmodell
KUNDE ( Kunde_Nr, Name_Kun, Geburtsdatum)
ARTIST ( Artist_Nr, Name_Art, Erfahrung_Jahre)
MOTIV ( Motiv_Nr, Motivname, Kategorie)
TATTOO ( Tattoo_Nr, Datum, Preis, Körperstelle, Kunde_Nr, Artist_Nr, Motiv_Nr)
Erklärung der Normalformen:
Die Datenbank befindet sich in der ersten Normalform (1NF), da alle Attribute atomar sind und jede Tabelle einen eindeutigen Primärschlüssel besitzt.
Sie erfüllt die zweite Normalform (2NF), weil alle Nicht-Schlüsselattribute vollständig vom Primärschlüssel abhängen und keine partiellen Abhängigkeiten bestehen.
Auch die dritte Normalform (3NF) ist gegeben, da keine transitiven Abhängigkeiten vorliegen und jedes Attribut ausschließlich vom jeweiligen Primärschlüssel abhängt.
Erstellte Datenbank
Verschiedene Abfragen
Welche Informationen gibt es über Artist Nummer 1?
Oben ist zusehen, welcher Artist am beliebtesten ist:
Oben ist zu sehen, welches Motiv am meisten gestochen wurde:
Zu welcher Kategorie gehört das Motiv Löwe?
Welche Kunden hatten wann einen Tattoo-Termin?
Reflexion
Die Datenbank für das Tattoostudio wurde bewusst einfach und übersichtlich gestaltet, um die grundlegenden Konzepte der relationalen Datenbankmodellierung zu demonstrieren. Jeder Kunde wird dabei nur einmal in der Tabelle Kunde gespeichert, und jedes Tattoo ist genau einem Kunden, einem Artist und einem Motiv zugeordnet. Diese Struktur ist leicht verständlich und sorgt für eine hohe Datenintegrität.
Allerdings ist das System stark monoton und auf eine geringe Komplexität ausgelegt. Erweiterungen wie mehrere gleichzeitige Termine pro Kunde, Wartelisten oder Stornierungen würden das aktuelle Modell schnell an seine Grenzen bringen. Auch umfangreiche Auswertungen oder Analysen zur langfristigen Kundenbindung oder Auslastung der Artists sind mit der jetzigen Struktur nur eingeschränkt möglich.
Die Datenbank entspricht allen Normalformen. Alle Attribute sind atomar, in jeder Tabelle gibt es einen eindeutigen Primärschlüssel, alle Nicht-Schlüsselattribute hängen vollständig vom Primärschlüssel ab, und es bestehen keine transitiven Abhängigkeiten. Dadurch werden Redundanzen vermieden und die Datenintegrität gewährleistet.
Die Wahl der Datentypen und Fremdschlüssel wurde ebenfalls kritisch betrachtet. Die Primär- und Fremdschlüssel wurden ursprünglich als VARCHAR umgesetzt, können aber auch als INT effizienter sein. Durch die Verwendung von NOT NULL bei den Fremdschlüsseln wird sichergestellt, dass jedes Tattoo zwingend einem Kunden, Artist und Motiv zugeordnet ist, was die Konsistenz der Daten weiter erhöht.
Zusammenfassend eignet sich die Datenbank sehr gut für kleine Tattoostudios oder zu Lernzwecken. Bei wachsender Komplexität oder größeren Datenmengen würde das Modell jedoch an seine Grenzen stoßen, und Anpassungen wären erforderlich, um Flexibilität und Performance zu gewährleisten.
Quellen
https://www.w3schools.com/sql/sql_count.asp https://erdplus.com/
