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Inhaltsverzeichnis

Schnittmengen-Aufgabe

MU-Rätsel


Übung 2

Aufgabe 2

\sum\limits_{k=1}^{n} F_{2k} = F_{2n+1} - 1

IA:

Für n = 1 ergibt sich:

F_2 = F_{2*1+1} - 1 F_2 = F_{3} - 1 1 = 2 - 1 1 = 1 \Rightarrow OK

IS:

Wenn \sum\limits_{k=1}^{i} F_{2k} = F_{2i+1} - 1 (IV), dann gilt auch:

\sum\limits_{k=1}^{i+1} F_{2k} = F_{2(i+1)+1} - 1 = F_{2i+3} -1 (IB)


\sum\limits_{k=1}^{i+1} F_{2k} = \sum\limits_{k=1}^{i} F_{2k} + F_{2(i+1)} \quad \stackrel{IV}{=} \quad F_{2i+1} - 1 + F_{2i+2} \quad = \quad F_{2n+3} - 1
\square

Übung 3


Aufgabe 5

Sitosalz_Übersicht_Mengenklassen.png
Übersicht: Mengenklassen
Eine Menge M \subseteq A^* ist semi-entscheidbar, wenn die partielle (semi-charakteristische) Funktion \chi'_M : A^* \mapsto \{wahr\} mit

\chi'_M(w) = \begin{cases} wahr, & \text{wenn } w \in M;\\ \bot, & sonst. \end{cases}

berechenbar ist.


ÜA: Weisen Sie nach, dass die Menge M aller "Wörter aus {a, b}*, die mit a beginnen, semi-entscheidbar ist.

Wie in der Übersicht zu den Mengenklassen ersichtlich, ist eine Menge auch semi-entscheidbar, wenn Sie entscheidbar ist.
In Aufgabe 2 wurde die Entscheidbarkeit dieser Menge gezeigt, daraus folgt das Sie auch semi-entscheidbar sein muss.

Weiterhin kann auch eine partielle semi-charakteristische Funktion angegeben werden:


ÜA: Das Halteproblem ist semi-entscheidbar. Beweisen Sie diese Aussage.

Man kann eine Prozedur haelt? angeben, welche angewand auf eine Prozedur f true zurück gibt falls f terminiert und ansosnten ewig weiter läuft, für diesen Fall also nicht definiert ist.
Das Halteproblem ist somit semi-entscheidbar, weil eine partielle Funktion hierfür angegeben werden kann.


Übung 4

Herleitung der Funktionen für x und y aus z = (x; y)

z =\frac{(x+y)(x+y+1)}{2} +y = t + y;
w = x + y;

x,y,z \in \N, w,t \in \R_{0}^{+}


t = z - y = \frac{w(w+1)}{2} = \frac{w^{2}+w}{2}

Die Lösung von w^{2} + w + 2t = 0
w=-\frac{p}{2}+\sqrt{\left(\frac{p}{2}\right)^2-q}
w=-\frac{1}{2}+\sqrt{\left(\frac{1}{2}\right)^2+2t}
w=-\frac{1}{2}+\sqrt{\left(\frac{1}{4}\right)^2+\frac{8t}{4}}
w=-\frac{1}{2}+\sqrt{\frac{1+8t}{4}}
w=-\frac{1}{2}+\frac{\sqrt{1+8t}}{2}
für positives w ist w = \frac{\sqrt{8t+1}-1}{2}


Außerdem gilt:
t \leq z , weil z=t+y
z= t + w - x

z \leq t + w \leq t + w + 1 = \frac{w^{2}+w}{2} + w + 1 = \frac{(w+1)^{2} + (w+1)}{2}


Unter verwendung von z \leq \frac{(w+1)^{2} + (w+1)}{2} können wir w nach oben abschätzen.

w = \frac{\sqrt{8t+1}-1}{2} \leq \frac{\sqrt{8z+1}-1}{2} \leq w+1


Für z wird \frac{(w+1)^{2} + (w+1)}{2} eingesetzt:

\frac{\sqrt{8\frac{(w+1)^{2} + (w+1)}{2}+1}-1}{2} \frac{\sqrt{8\frac{w^2+3w+2}{2}+1}-1}{2} \frac{\sqrt{\frac{8w^2+24w+16}{2}+1}-1}{2}

\frac{\sqrt{4w^2+12w+9}-1}{2} = \frac{\sqrt{(2w+3)^2}-1}{2} = \frac{2w+2}{2} = \frac{2(w+1)}{2} = w+1


Um die beiden natürlichen Zahlen x und y aus z zu gewinnen, ist als erstes w = \lfloor \frac{\sqrt{8z+1}-1}{2} \rfloor zu berechnen. Dann ergeben sich

t = \frac{w(w+1)}{2} und y = z -t sowie

x = w - y

Beispiel: Ermittelung von x und y aus z=\pi(1,3) = 13

y=13-\frac{w(w+1)}{2} = 13-\frac{(x+y)(x+y+1)}{2} = 13-\frac{(1+3)(1+3+1)}{2} = 13 -10 = 3

3=3 x=w-y = x + y - y = 1 + 3 - 3 = 1 1=1