BuK-Übung06
Inhaltsverzeichnis |
Aufgaben werden am 08.05. um 23:00 übertragen
Reduzierbarkeit
Aufgabe 1 (Max Wielsch, Raik Bienik)
(Aufgabe siehe: VL Slide 14)
Konstruieren sie eine Prozedur, welche prüft ob w die Form uu besitzt!
Aufgabe 2 (Stefan Lüttke, Felix Nitsche)
(Aufgabe siehe: VL Slide 15/16)
Beweisen Sie diesen Satz, indem Sie mittels Aussagenlogik die Äquivalenz dieser Aussage zum vorhergehenden Satz zeigen. Es handelt sich um die Kontraposition:
A \wedge B \rightarrow C \Leftrightarrow \neg C \wedge B \rightarrow \neg AVerwenden Sie im Beweis die folgenden Aussagen:
A: P' ist entscheidbar. B: P ist reduzierbar auf P'. C: P ist entscheidbar.
Der Beweis kann in Form einer Wahrheitstabelle erbracht werden. Dabei werden die folgenden Variabeln genutzt:
A: P' ist entscheidbar
B: P ist reduzierbar auf P'
C: P ist entscheidbar
Als gegeben kann dabei nach Satz 1 betrachtet werden dass:
A \wedge B \Rightarrow Czu beweisen ist:
\neg C \wedge B \Rightarrow \neg ABeweis:
| Zeile | A | B | C | E=A \wedge B | F=E\Rightarrow C | G=\neg C \wedge B | H = G \Rightarrow \neg A | I = F \Leftrightarrow H | Kommentar |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | gegeben durch Satz 1 |
| | 2 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | falsch nach Satz 1 |
| | 3 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | ... |
| | 4 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | ... |
| | 5 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | ... |
| | 6 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | Einzig verbleibende Möglichkeit für \neg C \wedge B |
| | 7 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | ... |
| | 8 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | ... |
In Zeile 6 befindet sich die einzig verbleibende Möglichkeit für \neg C \wedge B. Daraus kann abgelesen werden dass in dem Fall \neg A gilt, womit Satz 2 bewiesen ist.
Unentscheidbarkeitsbeweis
Aufgabe 1 (Ingo Körner, Christoph Ochmann)
(Aufgabe siehe: VL Slide 13)
Zeigen Sie die Unentscheidbarkeit (Semi-Entscheidbarkeit) von L_{\Sigma^{*}}:=\{\left\langle M \right\rangle | L(M) = \Sigma^{*} \} durch Reduktion der Sprache L_{\Sigma^{*}} auf das Halteproblem.
Schreibe für alle Eingabewörter aus \Sigma^{*} die Kodierung der Maschine M, d.h. <m>, sowie w \in \Sigma^{*} auf das Band einer Maschine M_2. Die Maschine M_2 ist so konstruiert, dass sie aus ihrer Eingabe <m> und w die Kodierung einer Maschine M', d.h. <m>, zusammen mit einem Eingabewort y auf ihr Band als Ausgabe schreibt. Die Besonderheit von M' ist, dass diese Maschine mit dem Eingabewort y stoppt, wenn M(w) stoppen würde. Dabei ist y nur ein Platzhalter, denn y hat auf die Terminierung von M' keinen Einfluss. Als nächstes wird <m> und y auf das Band einer UTM M_1 geschrieben. M_1 führt die Kodierung der Maschine M' mit dem Wort y aus. Dabei verwirft die Maschine M' als erstes ihr Eingabewort y, so dass ihr Band leer ist. Wenn die durch M_1 ausgeführte Maschine M' mit ihrem leeren Band hält, so heißt das, dass auch die Maschine M mit dem Wort w akzeptieren würde. Wenn die durch die Maschine M_1 ausgeführte Maschine M' auf dem anfangs leeren Band nicht in einem Endzustand hält, dann stoppt auch die Maschine M mit dem Wort w nicht in einem Endzustand. <m> ist \in L_{\Sigma^{*}} genau dann, wenn M' termiert.</m></m></m></m></m>