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Datenbankprojekt: Datenbank einer Arztpraxis


Ziel der Datenbank

Die Datenbank dient dazu, Informationen über Arztpraxen, Ärzte, Patienten und deren Diagnosen strukturiert zu verwalten. So können z.B. mehrere Ärzte und deren Patienten sowie die gestellten Diagnosen erfasst und verwaltet werden.

Modellierung in einem ERM-Modell

SoPau_ERM_Modell_2.0..jpg

Transformation in das Relationenmodell

Merkmale des Modells

1) Entitäten:

Arzt:

  • Primärschlüssel: Arzt_ID
  • Attribute: Vorname, Nachname, Geburtsjahr

Arztpraxis:

  • Primärschlüssel: Arztpraxis_ID
  • Attribute: Telefonnummer, Anschrift, Postleitzahl, Spezialisierung

Patienten:

  • Primärschlüssel: Patient_ID
  • Attribute: Vorname, Name, Geburtsjahr, Wohnort, Krankenkasse

Diagnose

  • Primärschlüssel: Diagnose_ID
  • Attribute: Informationen

'''

Beziehungen und Kardinalitäten'''

Arzt besitzt Arztpraxis: 1:1

  • Ein Arzt ist genau einer Arztpraxis zugeordnet
  • Eine Arztpraxis gehört genau zu einem Arzt

Arzt behandelt Patienten: n:m

  • Ein Arzt kann viele Patienten behandeln
  • Ein Patient kann von vielen Ärzten behandelt werden
  • Konsequenz fürs Datenmodell: Zwischentabelle, ArztBehandeltPatient mit Arzt_ID und Patient_ID als Fremdschlüssel, mit zusammengesetzten Primärschlüssel aus beiden

Patient erhält Diagnose: 1:n

  • Ein Patient kann mehrere Diagnosen haben
  • Jede einzelne Diagnose gehört genau zu einem Patienten

Erstellen der DB


Erstellen von verschiedenen Abfragen

Abfrage aller Arztpraxen mit Spezialisierung "Pädiatrie"

Abfrage aller Patienten, die in Berlin leben

Abfrage von Patienten und ihren behandelnden Ärzten

Abfrage der Diagnose von Peter Becker

Abfrage der Diagnosen pro Patient

Kritische Reflexion zu Modellierung und Umsetzung

Die Datenbank hat eine klare Tabellenstruktur, in der jede Entität eigenständig modelliert ist. Die Trennung in Arztpraxis, Arzt, Patient und Diagnose verhindert Datenwiederholungen und unterstützt die Normalisierung. Die Felder sind atomar, wie es die 1. Normalform verlangt, weil Informationen in passenden Spalten getrennt gespeichert werden. Jede Tabelle besitzt einen eindeutigen Primärschlüssel, wodurch keine Teilabhängigkeiten entstehen und die zweite Normalform erfüllt ist. Es sind keine offensichtlichen transitiven Abhängigkeiten erkennbar, wodurch die Struktur weitgehend zur dritten Normalform passt.

Verbesserungen: Es fehlen teilweise sinnvolle Attribute, zum Beispiel zusätzliche Kontaktdaten für Ärzte und Patienten. Für eine realistischere Anwendung wären weitere Tabellen sinnvoll, etwa für Termine, Medikamente oder Behandlungen. Wenn Diagnosebezeichnungen häufig identisch vorkommen, könnte das auf Redundanz hindeuten und man könnte eine eigene Tabelle für Diagnosearten ergänzen.

Verwendete Quellen, Tools, etc.

  • ERDplus