Fiona
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Auswertung von Notfall-Einsätzen
Ziel der Datenbank
Die Datenbank dient der strukturierten Erfassung und Auswertung von Notfall-Einsätzen im Rettungsdienst. Sie soll helfen, Einsätze effizient zu dokumentieren, Ressourcen zu planen und die Qualität der Versorgung zu verbessern. ich habe das Thema gewählt, da es direkt mit meinem Berufswunsch als Notfallsanitäterin verknüpft ist und praxisnahe Relevanz besitzt.
Darstellung im ERM-Modell
Das Entity-Relationship-Modell (ERM) bildet die logische Struktur der Datenbank ab und zeigt, welche Entitäten relevant sind und wie sie miteinander in Beziehung stehen. In diesem Projekt wurden fünf zentrale Entitäten identifiziert: Einsatz, Patient, Maßnahme, Fahrzeug und Rettungsteam. Jede Entität besitzt spezifische Attribute, die ihre Eigenschaften beschreiben, z. B. Einsatzdatum und Einsatzart bei Einsatz, oder Qualifikation bei Rettungsteam.
Die Beziehungen zwischen den Entitäten spiegeln reale Abläufe im Rettungsdienst wider:
Ein Einsatz kann mehrere Patienten betreffen (n:m)
Ein Patient kann mehrere Maßnahmen erhalten (n:m)
Ein Einsatz wird von einem Rettungsteam durchgeführt (1:n)
Ein Fahrzeug kann in mehreren Einsätzen verwendet werden (1:n)
Diese Beziehungen wurden im ERM visuell dargestellt und durch Primär- und Fremdschlüssel logisch verknüpft. Die n:m-Beziehungen wurden durch Zwischentabellen wie Einsatz_Patient und Patient_Maßnahme modelliert, um die Mehrfachzuordnungen korrekt abzubilden.
Umwandlung ins Relationenmodell
Aus dem ERM wurde ein Relationenmodell abgeleitet, das die Entitäten als Tabellen mit klar definierten Primärschlüsseln (PK) und Fremdschlüsseln (FK) umsetzt. Jede Tabelle enthält die relevanten Attribute mit passenden Datentypen wie INT, VARCHAR, DATE oder TIME.
Die n:m-Beziehungen wurden durch eigene Beziehungstabellen umgesetzt:
Einsatz_Patient verbindet Einsätze und Patienten über EinsatzID und PatientID
Patient_Maßnahme verknüpft Patienten mit Maßnahmen über PatientID und MaßnahmeID
Diese Tabellen besitzen zusammengesetzte Primärschlüssel und stellen sicher, dass jede Kombination eindeutig ist. Die Fremdschlüssel sorgen für saubere Verknüpfungen zwischen Tabellen und verhindern widersprüchliche Daten.
Das relationale Modell bildet somit die Grundlage für die spätere Datenbankstruktur und ermöglicht gezielte Abfragen zur Auswertung von Einsätzen, Patientenverläufen und Maßnahmenqualität.
Datenbank (Struktur/notwendige Datensätze)
Einsatz
Patient
Rettungsteam
Fahrzeug
Maßnahme
Einsatz - Patient
Beziehung: 1 Einsatz kann n Patienten haben
Patient - Maßnahme
Beziehung: an 1 Patient können n Maßnahmen ausgeführt werden
Kritische Reflexion zur Modellierung und Umsetzung
Die Modellierung der Datenbank hat gezeigt, wie wichtig es ist, reale Abläufe im Rettungsdienst klar zu strukturieren und in ein logisches Datenmodell zu übertragen. Besonders herausfordernd war die Entscheidung, welche Beziehungen als 1:n und welche als n:m umgesetzt werden müssen. Erst durch die genaue Analyse der Abläufe wurde deutlich, dass sowohl zwischen Einsatz und Patient als auch zwischen Patient und Maßnahme echte n:m‑Beziehungen bestehen. Diese mussten anschließend durch Zwischentabellen korrekt abgebildet werden.
Ein weiterer Punkt war die Frage, wo Fremdschlüssel sinnvoll platziert werden. Während ERDplus im ER‑Modus automatisch Fremdschlüssel in die Entitäten einfügt, erfordert das relationale Modell eine bewusstere Strukturierung. Dadurch wurde klar, wie wichtig es ist, zwischen logischer Modellierung (ERM) und physischer Umsetzung (Relationenmodell) zu unterscheiden.
Auch die Datentypen mussten sorgfältig gewählt werden, um spätere Abfragen zu erleichtern und Fehler zu vermeiden. Insgesamt hat die Umsetzung gezeigt, dass Datenbankmodellierung nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein gutes Verständnis der realen Prozesse verlangt. Rückblickend würde ich bei einem nächsten Projekt früher zwischen ER‑Modell und relationalem Modell unterscheiden, um doppelte Fremdschlüssel oder unnötige Attribute zu vermeiden.
Verwendete Quellen, Tools und Hilfsmittel
Für die Erstellung der Datenbank wurden verschiedene Werkzeuge und Informationsquellen genutzt:
ERDplus zur Modellierung des Entity‑Relationship‑Modells und zur Visualisierung der Tabellenstrukturen
SQL‑Datenbankumgebung (z. B. die Schul‑Datenbankwebsite) zur Umsetzung des relationalen Modells, zum Anlegen der Tabellen und zum Testen der Abfragen
Unterrichtsmaterialien aus dem Informatikunterricht (Theorie zu ER‑Modellen, Relationenmodellen, Normalformen, SQL‑Grundlagen)
Eigene Recherche zu typischen Abläufen im Rettungsdienst, um realistische Attribute und Beziehungen zu definieren
Austausch mit Mitschülern und Lehrkraft, um Modellierungsentscheidungen zu überprüfen
Copilot zur sprachlichen Formulierung, Strukturierung und zur Reflexion der Modellierungsentscheidungen
Alle Inhalte wurden anschließend eigenständig angepasst, erweitert und in die endgültige Datenbankstruktur übertragen.

