Alexander
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Zwei-Faktor-Authentisierung
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Bei der Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) – auch bekannt als Zwei-Faktor-Authentifizierung – handelt es sich um ein Verfahren zur Anmeldung, bei dem eine Person ihre Identität anhand zweier unterschiedlicher und unabhängiger voneinander Merkmale verifiziert. Die Kombination aus Bankkarte und PIN am Geldautomaten, der Fingerabdruck mit dem Zugangscode für Gebäudehttps://de.wikipedia.org/wiki/Zutrittssteuerung oder die Passphrase mit der Transaktionsnummer (TAN)https://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsnummer beim Online-Banking sind typische Beispiele dafür. Bei der Zwei-Faktor-Authentisierung handelt es sich um eine spezielle Art der Mehr-Faktor-Authentisierung.
Anwendung
Im Geschäftsverkehr empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Die relevanten Teile des IT-Grundschutz-Kompendiumshttps://de.wikipedia.org/wiki/IT-Grundschutz-Kompendium für normalen Schutzbedarf setzen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für Apple-ID-Konten, die Nutzung der iCloud-Infrastruktur und die Absicherung der Adminzugänge voraus. Bei hohem Schutzbedarf sollten Organisationen eine Multi-Faktor-Authentifizierung überall verwenden.
Stiftung Warentest empfiehlt Verbrauchern, Die Zwei-Faktor-Authentisierung in so vielen Bereichen wie möglich anzuwenden, aus dem Grunde, das Benutzer oft schlechte oder zu schwache Passwörter erstellen. Ebenso ein Problem ist das Benutzer oft für mehrere Konten das gleiche Passwort haben. Die schlechte Passwortsicherheit soll also durch Zwei-Faktor-Authentisierung ausgeglichen werden.
Seit 2018 ist beim Online-Banking die Zwei-Faktor-Authentisierung durch die EU-Zahlungsdienstrichtlinie verpflichtend. Auch andere Webplattformen wie Amazon, Google und mail.de bieten Nutzern die Sicherung ihres Kontos mit der Zwei-Faktor-Authentisierung an.