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Virenschutz
Geschichte des Virenschutzes
Die Geschichte des Virenschutzes beginnt mit dem ersten Virus namens Creeper. Er verbreitete sich über das ARPANET, den Vorläufer des modernen Internet. Der erste Schutz dagegen hieß Reaper. Im Jahr 1987 wurde in Deutschland der erste kommerzielle Virenscanner G Data entwickelt. Im selben Jahr wurde auch „VirusScan“ von John McAfee entwickelt. Diese waren meist reaktiv und konnten nur bekannte Viren, nicht aber neue oder modifizierte erkennen. Die Scaner wurden in den 1980er und 1990er Jahren immer fortschrittlicher. Sie konnten nun auch ein breiteres Spektrum von Malware identifizieren und abzuwehren. Mit dem immer größer werdenden Internet nahm die Anzahl und die Komplexität von Malware drastisch zu. Sicherheitsunternehmen entwickelten daraufhin umfassendere und ausgefeiltere Antivirenlösungen, die in der Lage waren, eine Vielzahl von Bedrohungen abzuwehren, darunter Würmer, Trojaner und Spyware. Heute werden Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen genutzt, um Viren noch besser bekämpfen zu können.
Arten des Virenschutzes
Es gibt verschiedene Arten des Virenschutzes:
Echtzeitscanner
Der Echtzeitscanner ist im Hintergrund als Systemdienst aktiv und scannt alle Dateien, Programme, den Arbeitsspeicher und evtl. den HTTP- wie den FTP-Verkehr. Wird etwas gefunden, fragt er in der Regel den Benutzer nach dem weiteren Vorgehen. Man kann dann den Zugriffs blockieren, die Datei löschen oder wenn möglich, einen Reparaturversuch starten. Man kann bei dieser Art des Virenschutzes zwischen zwei unterscheiden:
- Scannen beim Öffnen von Dateien
- Scannen beim Erstellen / Ändern von Dateien
Manueller Scanner
Wie der Name schon sagt muss dieser Scanner manuell oder zeitgesteuert gestartet werden. Findet dieser etwas Verdächtiges, erscheint eine Warnmeldung und in der Regel auch eine Abfrage der gewünschten Aktion, z. B. Löschung der befallenen Datei.
Online-Virenscanner
Dieser Virenscanner wird direkt über das Internet ausgeführt wird. Man erspart sich also die Installation eines vollständigen Antiviren-Programms. Außerdem muss man sich nicht um die Aktualisierung der Virensignaturen kümmern, weil die neusten Updates immer über das Internet zur Verfügung gestellt werden.
Funktionsweise
Antivirus-Software scannt regelmäßig das Geräte, um nach bekannten Viren sowie neuartigen Malware-Varianten Ausschau zu halten und sie zu blockieren. Wenn Ihr Gerät infiziert wird, hilft Antivirus-Software, den Virus zu beseitigen.
Es gibt verschiedene Formen der Erkennung: