Eavesdropping
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EAVESDROPPING
DEFINITION Eavesdropping (auf Deutsch: Abhören) bezeichnet das heimliche Mithören oder Überwachen von Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Parteien, ohne dass diese davon wissen oder ihre Zustimmung gegeben haben. Es kann sowohl analoge (z. B. Gespräche durch eine Wand hören) als auch digitale Formen annehmen (z. B. das Abfangen von Daten in Netzwerken). In der IT-Sicherheit bezeichnet Eavesdropping typischerweise das Abfangen von Datenverkehr über Netzwerke, wie z. B. beim Ausspähen von E-Mails, Passwörtern oder anderen sensiblen Informationen.
METHODEN ZUM ABHÖREN
1.Packet Sniffing (z. B. mit Wireshark)
- Beschreibung: Abfangen und Analysieren von Datenpaketen, die über ein Netzwerk gesendet werden.
- Toolbeispiel: Wireshark, tcpdump.
- Einsatz: Lauschen auf Netzwerkverkehr in lokalen Netzwerken oder offenen WLANs.
- Risiko: Besonders gefährlich bei unverschlüsselter Kommunikation (z. B. HTTP, ungesicherte E-Mail-Protokolle).
2.Man-in-the-Middle-Angriffe
- Beschreibung: Der Angreifer klinkt sich zwischen zwei Kommunikationspartner ein und kann Daten mitlesen oder manipulieren.
- Ablauf: Der Nutzer glaubt, mit einer legitimen Partei zu kommunizieren, tatsächlich läuft der gesamte Datenverkehr über den Angreifer.
- Ziel: Zugriff auf Passwörter, Kreditkartendaten, sensible Nachrichten.
- Schutz: HTTPS, VPNs, Zwei-Faktor-Authentifizierung, sichere DNS-Konfiguration.
3.Abhören über unverschlüsselte Netzwerke
- Beschreibung: Kommunikation über ungesicherte Verbindungen (z. B. öffentliches WLAN ohne Verschlüsselung) kann problemlos mitgehört werden.
- Beispiel: Datenverkehr über HTTP-Webseiten oder offene E-Mail-Protokolle.
- Angreiferbedarf: Kein direkter Zugriff auf Geräte nötig – nur Verbindung zum selben Netzwerk.
- Schutz: Verwendung von HTTPS, VPN, verschlüsselten E-Mail-Protokollen (SSL/TLS).
4.Keylogging und Malware
- Beschreibung: Schadsoftware wird auf einem Gerät installiert, um Eingaben, Bildschirminhalte oder Netzwerkverkehr auszuspionieren.
- Typische Methoden: Keylogger erfassen Tastatureingaben wie Passwörter und PINs.
- Verbreitung: Über infizierte E-Mail-Anhänge, kompromittierte Websites oder USB-Sticks.
- Schutz: Antivirensoftware, regelmäßige Updates, keine unbekannten Anhänge öffnen, Zero-Trust-Prinzip.
Chancen (positiv) Gefahren (negativ) - Aufdecken von Sicherheitslücken (z. B. durch Tests)
- Verbesserung der Netzwerksicherheit
- Früherkennung potenzieller Angriffe
etc...
- Verlust sensibler Daten (z. B. Passwörter, Bankdaten)
- Verstoß gegen Datenschutzgesetze (z. B. DSGVO)
- Angriffe bleiben oft unbemerkt und schwer nachweisbar
etc...
==SCHUTZMAßNAHMEN==
QUELLEN
