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Definition
Digitale Zertifikate schützen vor Identitätsvortäuschung, weil sie bestätigen, dass ein öffentlicher Schlüssel zu einer angegebenen Entität gehört. Sie werden von einer Zertifizierungsstelle ausgegeben.
Aufbau eines Zertifikates
- Name Zertifikatinhaber
- Seriennummer
- Verfallsdatum
- Kopie öffentlicher Schlüssel
- Digitale Signatur der Institution
Zertifikat-Formate
- PEM
- PEM=Privacy Enhanced Mail
- Häufig von Zertifizierungsstellen verwendet
- Kann auch Intermediate-Zertifikate und private Schlüssel beinhalten
- CERT, CER oder CRT
- Dateien im PEM-Format (oder selten im DER-Format)
- Besitzt andere Endung (zur Installation nötig)
- KEY
- Liegt in PEM-Format vor
- Beinhaltet nur privaten Schlüssel
- DER
- Binäre Form der Base64-kodierten.pem-Datei
- Meist von Windows und Java verwendet
- PFX oder P12
- Zum Speichern und Sichern von Zertifikate und privaten Schlüsseln
- Nutzung für Import und Export
- P7B oder P7C
- Enthalten Zertifikate und Zertifizierungspfade
- Unterschied PEM: Definition zur Einbindung der beiden vorhanden
- CSR
- Zum Anfordern eines Zertifikats
- Enthält öffentlichen Schlüssel und weitere Angaben über Antragsteller
- CRL
- Zum Sperren von Zertifikaten nach Ablaufdatum
- Meist wenn Zertifikatsinhalt falsch oder Schlüssel unsicher
Funktion
Zertifikate ermöglichen es zusammen mit der Public-Key-Infrastruktur, Informationen im Internet sicher und verschlüsselt zu übertragen. Basis der Verschlüsselung bilden asymmetrische kryptographische Verfahren mit privaten und öffentlichen Schlüsseln. Das Zertifikat bestätigt zuverlässig, zu wem der öffentliche Schlüssel gehört. Browser und Betriebssysteme führen eine Liste mit vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen. Ist ein Zertifikat von einer solchen Zertifizierungsstelle ausgestellt, betrachtet es der Rechner als echt.
Zusammenfassung
Quellen
https://www.antary.de/2017/03/11/zertifikate-ein-ueberblick-der-verschiedenen-formate/ https://www.security-insider.de/was-ist-ein-digitales-zertifikat-a-688440/
