Vorlesung 2 Belkouchi

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Folie 8


ÜA:Zeigen Sie, dass die folgenden Mengen abzählbar unendlich sind: Z,Q, die Menge der Primzahlen, die geraden Zahlen.

Nehmen wir die Funktion : f:N↦Z mit Soufiane_1.PNG

Für Z:

Soufiane_2.PNG

So wurde gezeigt, dass die ganzen Zahlen abzählbar unendlich sind.


mit Hilfe das Cantorschen Diagonalisierungsverfahren :

Soufiane_3.PNG


Für die Menge der Primzahlen:

. nach Satz von Euklid, Die Menge der Primzahlen P ist unendlich. . Die Menge der Primzahlen P ist abzählbar unendlich, so gilt: P ⊂N.

Für die Menge der geraden Zahlen:

. per Definition sind die geraden Zahlen unendlich und abzählbar unendlich, so gilt: G ⊂Z.


Folie 9

Verifizieren Sie, dass die folgende Funktion f:N+→Q+ eine bijektive Funktion ist und implementieren Sie eine Prozedur, die die zugehörige Umkehrfunktion f−1 berechnet.



Berechnen Sie f(n) für n = 1, 2, . . . , 7 mit der Hand:

f(1)=1

f(2)=2

f(3)=0,5

f(4)=3

f(5)=13

f(6)=1,5

f(7)=23


Folie 13

Zeigen Sie, dass die Menge überabzählbar unendlich ist:

Annahme: R ist abzählbar unendlich. Die Realen Zahl werden wie folgenden geschrieben :

Soufiane_WhatsApp_Image_2021-03-28_at_11.27.47.jpeg


Nehmen wir an, die reellen Zahlen wären abzählbar, dann wären sicher auch die Zahlen im Intervall [0,1][0,1] abzählbar unendlich. Nehmen wir an, wir hätten eine Abzählung in Dezimalbruchschreibweise:

Soufiane_WhatsApp_Image_2021-03-28_at_11.28.04.jpeg

Jetzt konstruieren wir eine reelle Zahl s\in [0,1]s∈[0,1], die nicht in der obigen Aufzählung vorkommen kann.

Wenn <semantics><mrow><mi>s</mi><mo>=</mo><mn>0</mn><mo separator="true">,</mo><msub><mi>s</mi><mn>1</mn></msub><msub><mi>s</mi><mn>2</mn></msub><msub><mi>s</mi><mn>3</mn></msub><msub><mi>s</mi><mn>4</mn></msub><mo>…</mo></mrow><annotation encoding="application/x-tex">s=0,s_1s_2s_3s_4\ldots</annotation></semantics>s=0,s1​s2​s3​s4​… in Dezimalschreibweise gegeben ist, dann soll <semantics><mrow><msub><mi>s</mi><mi>i</mi></msub><mo>=</mo><mo>(</mo><msub><mi>r</mi><mrow><mi>i</mi><mi>i</mi></mrow></msub><mo>+</mo><mn>1</mn><mo>)</mo><mspace></mspace><mspace width="0.6666666666666666em"></mspace><mrow><mi mathvariant="normal">m</mi><mi mathvariant="normal">o</mi><mi mathvariant="normal">d</mi></mrow><mtext> </mtext><mtext> </mtext><mn>10</mn></mrow><annotation encoding="application/x-tex">s_i=(r_{ii}+1) \mod 10</annotation></semantics>si​=(rii​+1)mod10 sein.