Caesar-Verschlüsselung
Monoalphabetische Verschlüsselung
Bei der monoalphabetischen Verschlüsselung wird jeder Buchstabe des Klartexts auf einen Geheimtextbuchstaben abgebildet. Diese Abbildung ergibt sich, indem man die Zeichen eines geordneten Alphabets um eine bestimmte Anzahl zyklisch nach rechts verschiebt (rotiert), d.h. beim Verschieben über Z hinaus bei A beginnend weiterzählt. Die Anzahl der verschobenen Zeichen bildet den Schlüssel, der für die gesamte Verschlüsselung unverändert bleibt. Als Schlüsselbuchstaben bezeichnen wir den Anfangsbuchstaben des "Geheimalphabets", das aus dem Klaralphabet durch Verschieben um den Schlüssel hervorgegangen ist.
Der Name der Caesar-Verschlüsselung leitet sich vom römischen Feldherrn Gaius Julius CAESAR (* 13. Juli 100 v. Chr.; † 15. März 44 v. Chr.) ab, der nach der Überlieferung diese Art der geheimen Kommunikation für seine militärische Korrespondenz verwendet hat. Dabei benutzte er eine Verschiebung des Alphabets um drei Buchstaben.
Implementation
Zunächst definieren wir das zulässige Alphabet, bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern. Um Textstrukturen zu erhalten, wollen wir die Sonderzeichen nicht in die Verschlüsselung einbeziehen.
Den Schlüsselbuchstaben entspricht einer Zeichenkette mit der Länge 1.
Das Ver- und Entschlüsseln soll mit den gleichen Prozeduren erfolgen. Lediglich "verschiedene Richtungen" müssen dabei berücksichtigt werden.
Wir legen einen gültigen Schlüsselbuchstaben fest:
Wir verschlüsseln nun einen einfachen Text:

