Lea Sophie
HTTPS und TLS
Das allgegenwertige Internet öffnet dem Nutzer unglaublich viele Türen; Shopping und das 24/7, Kommunikation in Sekundenschnelle über den Globus, neue Jobs und Arbeitsplätze, eine schier unendlich und unerschöpfliche Quelle an Informationen. Doch mit den Chancen ergeben sich auch Risiken. Daten kann man manipulieren sie können verloren gehen, geraubt oder verkauft werden.
Aber wie kann man in diesem undurchschaubaren System die Sicherheit der Webseiten, seiner Anbieter und Nutzer gewährleisten? Diesem Zweck dienen Internet- und Sicherheitsprotokolle, die sicher jedem schon mal begegnet sind.
Sicherheitsprotokolle
SSL
Für eine Verschlüsselung der Datenübertragung ist die SSL (Secure Sockets Layer) verantwortlich. Doch kann man eher sagen sie war es denn dieses von Netscape entwickelte Protokoll weißt heute große Sicherheitslücken auf. Von SSL Verschlüsslungen werden abgeraten.
TSL
Ein neues sicheres Verschlüsselungsprotokoll ist das TLS (Transport Layer Security). Dieses ist ein Nachfolger der SSL, zuverlässiger und vertrauenswürdiger.
Internetprotokolle
HTTP
Die bekannteste, mittlerweile veraltete Form lautet HTTP (Hyper Text Transfer Protocol). Dieses Protokoll regelt die Übermittlung von Daten im Internet nach dem Sender-Empfänger Modell. Doch Ist dieses Verbindungprotokoll unverschlüsselt. Mit HTTP übertragene Daten sind also nicht von Angriffen durch Dritte geschützt.
HTTPS
Um die Sicherheit von Webseiten in voller umfänglichkeit zu gewährleisten, gibt es die HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure). Technich gesehen ist dieses gar kein eigenständiges Protokoll sondern ein zusammenwirken aus HTTP und SSL bzw. TLS (Internetprotokoll + Sicherheitsprotokoll). Die HTTPS bietet also einegesicherte und verschlüsselte Verbindung.
Unterschiede: HTTP vs. HTTPS
Die Verschlüsslung mithilfe von Sicherheitsprotokollen liefert der HTTPS einen sehr entschiedenen Vorteil gegenüber der HTTP. So sind Passwörter vor äußeren Eingriffen geschützter (siehe Bsp. Bild unten links) und Daten für Unbefugte schwer zugreifbar und somit zu bevorzugen.
Auch von Browsern, beispielsweise Google wird ein Umschwung von HTTP zu HTTPS gefördert. Die Suchmaschine listet in ihrem Ranking, also der Reihenfolge der zum Suchbegriff gefundenen Webseiten, solche zuerst auf, welche mit HTTPS Verschlüsselung für sicher erklärt wurden. Das zwingt die Betreiber von Seiten zum Umdenken - aber wer auf HTTPS umsteigt muss vieles beachten. Wichtiger Knackpunkt ist, das HTTP und HTTPS unterschiedliche Webseiten sind! Es muss neu strukturiert werden. Auch das Schlüsselzertifikat einer HTTPS-Seite muss mindestens 2048-Bit lang sein. Auch Querverweise und Hyperlinks müssen überprüft werden, auf HTTPS „Ziel“-Seiten. Viele Browser warnen vor Benutzung von HTTP-Seiten und empfelen diese nicht, oder nur ohne Gebrauch von Persönlichen Daten zu nutzen (s. Bild unten rechts).
