Modelle

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Inhaltsverzeichnis

Modelle in der Informatik

Was sind Modelle

  • Abbildung eines Realitätsausschnitts:
    • Architektur der Software (Data-Model-View)
    • grafische Darstellung von Code (PAP, Struktogramm)
    • Datenmodelle (ER-Diagramme)
  • Konzept eines Systems
    • Netzwerkprotokoll (DoD-Schichtenmodell)
    • Referenzmodelle (Konzept Rechenanlagen, Filius)
    • Data-Warehouse (Internetportale)
  • Organisation von Firmen (Organigramm)
  • Wirtschaftsinformatik: Mensch-Maschine-Modell und Auswirkungen


Beispiele für Modelle

Programmablaufplan (PAP)

Grenzen


  • eignen sich nicht für den Entwurf von Programmen in Hochsprachen, da Verzweigungen sehr nahe an den Sprungbefehl angelehnt sind
  • kann unübersichtlich sein

Aufbau

  • Beginn oder Ende stellt man mit einem Oval dar (In Oval kann z.B. „Start“ oder „Ende“ für das Hautprogramm eingetragen werden)
  • einzelnen Operationen werden in Rechtecken dargestellt (können einzelne Befehle oder frei sprachliche Beschreibungen der Operationen eingeschrieben werden)
  • Unterprogrammaufrufe sind als Rechteck mit doppelten vertikalen Linen an Rändern dargestellt
  • Zeichen steht für mehrere hintereinander liegende Anweisungen
  • Die als Kreis dargestellte Übergangsstelle dient zur Übersicht dh. Pfeile können vermieden werden

Struktogramm

ER-Diagramm

  • Ziel und Nutzen: dient zur Beschreibung und grafischen Darstellung von Datenbankmodellen

Grundprinzip der Datenmodellierung Aufbau:

  • Entity/Entität:
    • Objekt der Wirklichkeit, welches man von anderen Objekten differenzieren kann
  • Entitätstyp:
    • Klassifizierung gleichartiger Entitäten
  • Beziehung:
    • Verknüpfung zwischen zwei oder mehreren Entitäten
  • Attribute:
    • Klassifizierung ähnlicher Eigenschaften
  • Beziehungstyp:
    • Typsierung gleichartiger Beziehungen

UML-Diagramm

Von-Neumann-Architektur

Ziel und Einsatzmöglichkeiten

  • Veranschaulichung großer Rechensysteme
  • Einsatzmöglichkeiten in allen Computer- und Rechensystemen


Anforderungen und Grenzen

  • Anforderungen/Komponenten
    • CPU
      • Rechenwerk: führt logische Verknüpfungen aus
      • Steuerwerk: leitet Rechenwerk und interpretiert Anweisungen eines Programms
    • Bussystem: verbindet die Komponenten des Rechners untereinander
    • Speicherwerk: speichert Programme und Daten, die für das Rechenwerk zugänglich sind
    • Ein- und Ausgabewerk (I/O-Unit): steuert Ein- und Ausgabe zum Anwender oder anderen Systemen
  • Grenzen
    • Bussystem deutlich langsamer als CPU (Von-Neumann-Flaschenhals)


Beispiel

Entwerft ein eigenes Von-Neumann-Modell zu einem allgemeinen Rechner mit den oben angegebenen Komponenten.