Funktionen

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Archivierte Version vom 2017-03-05T20:00:24+00:00. Aktuelle Version

Wir wollen die Trennung von Daten und Programmen noch ein wenig weiter vorantreiben. Dazu müssen wir die Verarbeitungsvorschrift, also das eigentliche Programm, noch mehr von den Daten abkapseln. Wir packen sie einfach in eine Funktion. Eine Funktion ist eine in sich geschlossene Menge von Programmanweisungen. Im Folgenden wollen wir uns an dieses Muster halten:

Methodendeklaration:

function <methodenname>(<parametername>, <parametername>, ...){
    var <variablenname> = <em>Berechnungsvorschrift zur Verarbeitung der Parameter</em>;
    <strong>return</strong> <variablenname>;
}</variablenname></variablenname></parametername></parametername></methodenname>

Methodenaufruf:

<methodenname>(<wert f parameter>, <wert f parameter>, ...);</wert></wert></methodenname>


Beispiel:


Der Aufbau der Funktion weist einige Ähnlichkeiten zu unserer Vorgehensweise im Arbeitsblatt "Variablen" auf:

  1. Bei der Berechnung werden keine konkreten Zahlen, sondern Variablen eingesetzt. Im Gegensatz zum letzten Arbeitsblatt haben wir diese Variablen nicht selbst mit Werten belegt, sondern die Werte wurden als Parameter an der Eingabeschnittstelle der Funktion übergeben.
  2. Es gibt eine Ergebnisvariable, die den berechneten Wert entgegennimmt.

Mit der Anweisung return wird das berechnete Ergebnis an den Aufrufer der Funktion zurückgegeben. Eine Funktion gehorcht also dem Prinzip Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe, welches bei allen Programmen anzutreffen ist.

Die Namen der Funktion, der Parameter und der Ergebnisvariable können von uns beliebig gewählt werden.


Aufgabe 1

Entwickeln Sie eine Funktion zur Berechnung des Body-Mass-Index in der ersten Code-Box. Wandeln Sie die Variablen für Körpergewicht und Körpergröße in Eingabeparameter um. Rufen Sie die Funktion in der zweiten Code-Box mit beispielhaften Eingabedaten auf.

Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat


Entwickeln Sie Funktionen für die restlichen Berechnungen aus dem Arbeitsblatt "Variablen". Wandeln Sie die verwendeten Variablen in Eingabeparameter um. Rufen Sie die Funktionen jeweils in der zweiten Code-Box mit beispielhaften Eingabedaten auf.

Beispiel:

7^5 (7)


3+4 (3)


3+4 (3, 4)


8-(5+7)^5 (5, 7)


8-\sqrt{5+7}^5 (8,5,7)


tan(10) (10)


Das Maximum zwischen 50 und 100 (50, 100)


Entwickeln Sie eine Funktion zur Berechnung des Kreisumfangs. Verwenden Sie den Radius r als Parameter.