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Archivierte Version vom 2015-10-17T14:36:47+00:00. Aktuelle Version

Inhaltsverzeichnis

Relevanz und Motivation

Entstehung von Theorien und Modellen

  • Meist aus einem praktischen Problem heraus
  • Zusammentragen aller Fakten die damit irgendwie zu tun haben
  • Weglassen aller Dinge die keinen direkten Einfluss habe
  • Verallgemeinerung / Abstraktion
  • Finden von Ähnlichkeiten mit bekannten einfacheren Dingen
  • Entwurf eines Modells mit diesen einfacheren Dingen
  • Verhältnismäßig einfache Bestimmung von übertragbaren Eigenschaften und Konsequenzen

Leonard Euler 1737

  • Problem der Königsberger Brücken
  • Weglassen von Entfernungen und Ausmaßen
  • Einfluss haben nur Stadtteile und Brücken
  • Abstraktion zu Punkten mit Verbindungslinien
  • Lösung des Problems mit Punkten und Verbindungen löst auch das Problem mit Stadtteilen und Brücken
  • Entstehung des Graphenmodells

Die Graphentheorie als Modell

  • Sehr minimalistisch, nur Punkte mit Verbindungen
  • Dadurch übertragbar auf alle Arten von Beziehungen zwischen Objekten
    • Städte und Zugverbindungen
    • Freundschaften zwischen Menschen
    • Verlinkung von Internetseiten
  • Viele praktische Probleme lassen sich zu einem Graphenproblem umformulieren
    • Ausfallwahrscheinlichkeit von Netzwerken
    • Routenermittlung bei der Navigation
    • Einstufung der Wichtigkeit von Einzelnen in einer Gruppe
  • Graphentheorie stellt bereits Lösungen zur Verfügung
  • Meist ist "nur noch" eine Interpretation erforderlich

Arbeiten mit dem Graphenmodell

  • Mathematik des Modells ist gut dokumentiert
  • Kritisch sind die Transformationen
    • Formulierung eines praktischen Problems im Graphenmodell
    • Interpretation des mathematischen Ergebnisse für die Praxis
  • Falsche Formulierung oder falsche Interpretation liefert keine Problemlösung
  • Zeitverteilung eines Softwareentwicklers: 10% tippen, 90% denken
  • Gute Programmierer denken immer abstrakt (also in Modellen)
  • Wenn man viele Modelle kennt, muss man sich selbst keine ausdenken
  • Die Einfachheit der Graphentheorie macht sie zu einem Universalmodell

Knoten und Kanten

G=(V,E)|V=\{v_i \mid i>0\},E=\{(v_i,v_j)|v_i\in V, v_j \in V\}

Isomorphie

Grad eines Knotens

Programmtechnische Verarbeitung