Iterationen
Viele Algorithmen basieren darauf, dass gleichartige Anweisungen mehrmals wiederholt werden. Häufig ist sogar bekannt, wie oft eine Anweisung wiederholt werden muss. Wir kennen das bereits aus dem Arbeitsblatt Methodenergebnisse aufbereiten. Sehen Sie sich dort noch einmal die Aufgaben 5 und 6 an!
Im Wesentlichen waren dort zwei Aktionen notwendig:
- wiederholtes Kopieren und Einfügen gleichartiger Anweisungen
- Einfügen von Anweisungen zum Inkrementieren einer Schrittvariablen x oder m um eine bestimmte Schrittweite (1 oder 5)
Programmiersprachen wie z.B. Java stellen dafür eine Abkürzung bereit: die for-Schleife. Sie ist nach folgendem Schema aufgebaut:
int anfangswert = <anfangswert der schrittvariablen>;
int max = <maximaler wert der schrittvariablen>;
int schrittweite = <schrittweite>;
for(int i=anfangswert; i<max i="i+schrittweite){">;
...
<anweisung>;
}</anweisung></max></schrittweite></maximaler></anfangswert>Wie bei der Kontrollstruktur if wird auch bei der for-Schleife der auszuführende Block von Anweisungen in geschweifte Klammern eingeschlossen.
Wenn die Schrittweite gleich 1 ist, ersetzen wir
i=i+schrittweite
in der Regel durch
i++
.
Wenn der Anfangswert gleich 0 und die Schrittweite gleich 1 ist, gibt der Wert max an, wie oft der Anweisungsblock wiederholt werden muss!
Anfangswert und maximaler Wert müssen zudem nicht unbedingt in Variablen gespeichert werden, sondern wir können sie auch direkt bei der Deklaration der for-Schleife angeben. Statt i können wir auch jeden beliebigen anderen Variablennamen für unsere Zählvariable einsetzen.
Für Aufgabe 5 aus dem Arbeitsblatt Methodenergebnisse aufbereiten. ergibt sich damit eine elegantere und einfachere Lösung: