Teil 2
Mit Hilfe von Wahrheitswerten lassen sich Bedingungen an die Eingabedaten formulieren, unter denen ein Programm bestimmte Anweisungen ausführen soll. Dafür gibt es in Java wieder ein fest vorgegebenes Schema:
if(<bedingung>){
<anweisung>;
...
<anweisung>;
}</anweisung></anweisung></bedingung>Das Schema liest sich wie folgt: "Wenn die Bedingung erfüllt ist, führe diese Anweisungen aus, ansonsten führe diese Anweisungen nicht aus!" Der Block von Anweisungen, der ausgeführt werden soll, wird stets von geschweiften Klammern umschlossen. Die Bedingung ist ein logischer Ausdruck, der true oder false ergibt. Er wird mittels logischer Operatoren und/oder Vergleichsoperatoren formuliert.
Beispiel:
Als Bedingung kann auch eine Variable vom Typ boolean angegeben werden. In diesem Fall wird der Block von Anweisungen genau dann ausgeführt, wenn der Wert der Variable true ist.
Beispiel:
Sie sehen, dass keine Ausgabe angezeigt wird, da die Variable test zum Zeitpunkt der Überprüfung der Bedingung den Wert false besitzt.
Zusätzlich kann in Java auch ein Block von Anweisungen angegeben werden, der ausgeführt wird, wenn die Bedingung nicht erfüllt ist. Das alternative Schema lautet daher:
if(<bedingung>){
<anweisung>;
...
<anweisung>;
}else{
<anweisung>;
...
<anweisung>;
}</anweisung></anweisung></anweisung></anweisung></bedingung>Das liest sich so: "Wenn die Bedingung erfüllt ist, führe den ersten Block von Anweisungen aus, ansonsten führe den zweiten Block von Anweisungen aus!". Ein Block von Anweisungen wird immer von geschweiften Klammern eingeschlossen.
Beispiel:
Mit Bedingungen können unsere Methoden im Folgenden wesentlich intelligenter arbeiten als bisher.
Aufgabe 1