Teil 1

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Archivierte Version vom 2014-09-17T16:42:01+00:00. Aktuelle Version

An dieser Stelle wollen wir ein weiteres wichtiges Programmierwerkzeug kennen lernen. Der Datentyp boolean ermöglicht uns die Verwendung von Variablen, die einen Wahrheitswert, also true oder false repräsentieren. Solche Variablen können im einfachsten Fall z.B. wie folgt initialisiert werden:

Um einen Wahrheitswert automatisch zu ermitteln, stehen uns folgende Vergleichsoperatoren zur Verfügung:

OperatorBezeichnungBedeutung
==Gleicha==b ergibt true, wenn a gleich b ist.
!=Ungleicha!=b ergibt true, wenn a ungleich b ist.
<Kleinera < b ergibt true, wenn a kleiner b ist.
<=Kleiner gleicha<=b ergibt true, wenn a kleiner gleich b ist.
>Größera>b ergibt true, wenn a größer b ist.
>=Größer gleicha>=b ergibt true, wenn a größer gleich b ist.

Beispiel: Wir möchten testen, ob die Variablen x und y den gleichen Wert besitzen:

Modifizieren Sie das Beispiel oben, indem Sie andere Vergleichsoperatoren einsetzen!

Des Weiteren stehen uns eine Reihe von logischen Operatoren zur Verfügung:

OperatorBezeichnungBedeutung
!Logisches NICHT!a ergibt false, wenn a wahr ist und true, wenn a falsch ist
&&UND (Short-Circuit)a && b ergibt wahr wenn a und b wahr sind, sonst falsch. Ist a bereits falsch wird falsch zurückgegeben und b nicht mehr ausgewertet.
||
ODER (Short-Circuit)ergibt falsch wenn a und b falsch sind, sonst wahr. Ist a bereits wahr wird b nicht emhr ausgewertet.
&UNDergibt wahr wenn a und b wahr sind, sonst falsch. Überprüft beide Operanden.
|
ODERergibt falsch wenn a und b falsch sind, sonst wahr. Überprüft beide Operanden.
^Exklusiv-ODERa ^ b ergibt wahr wenn a und b verschiedene Wahrheitswerte haben.

Auch dazu sehen wir uns Beispiele an:

Experimentieren Sie mit dem Beispiel oben, indem Sie die Werte von a und b ändern und indem Sie andere logische Operatoren einsetzen!