Teil 3

Aus ProgrammingWiki
Archivierte Version vom 2014-09-13T09:35:09+00:00. Aktuelle Version

Wir wollen die Trennung von Daten und Programmen noch ein wenig weiter vorantreiben. Dazu müssen wir die Verarbeitungsvorschrift, also das eigentliche Programm, noch mehr abkapseln. Wir packen sie einfach in eine Methode. Eine Methode ist eine in sich geschlossene Menge von Programmanweisungen. Folgendes Muster wollen wir im Folgenden verwenden:

<r> <methodenname>(<parametertyp> <parametername>, <parametertyp> <parametername>,...){
    <r> <ergebnisvariable>;     
    <ergebnisvariable> = <em>Berechnungsvorschrift zur Verarbeitung der Parameter</em>;
    <strong>return</strong> <ergebnisvariable>;
}</ergebnisvariable></ergebnisvariable></ergebnisvariable></r></parametername></parametertyp></parametername></parametertyp></methodenname></r>


Gleich mal ein Beispiel:


Der Aufbau der Methode weist einige Ähnlichkeiten zu unserer Vorgehensweise in Teil 2 auf:

  1. Es gibt eine Ergebnisvariable, die den berechneten Wert entgegennimmt.
  2. Bei der Berechnung werden keine konkreten Zahlen, sondern Variablen eingesetzt. Im Gegensatz zu Teil 2 haben wir diese Variablen nicht selbst definiert und mit Werten belegt, sondern sie wurden als Parameter an der Eingabeschnittstelle der Methode übergeben. Die Parameterliste definiert lediglich, wie viele und welche Typen von Variablen die Methode erwartet, um richtig funktionieren zu können.

Mit der Anweisung return wird das berechnete Ergebnis an den Aufrufer der Methode zurückgegeben.

Die Namen der Methode, der Parameter und der Ergebnisvariable können von uns beliebig gewählt werden.

Eines müssen wir stets beachten:

Der Typ der Ergebnisvariable stimmt mit dem Rückgabetyp der Methode überein.


Aufgabe 1

Entwickeln Sie eine Methode zur Berechnung des Body-Mass-Index in der ersten Code-Box. Wandeln Sie die Variablen für Körpergewicht und Körpergröße in Eingabeparameter um. Rufen Sie die Methode in der zweiten Code-Box mit beispielhaften Eingabedaten auf.


Entwickeln Sie Methoden für die restlichen Berechnungen aus Teil 2. Wandeln Sie die verwendeten Variablen in Eingabeparameter um. Rufen Sie die Methoden jeweils in der zweiten Code-Box mit beispielhaften Eingabedaten auf.

a)


b)


c)


d)


e) Methode zur Berechnung des Kreisumfangs