Teil 2

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Archivierte Version vom 2014-09-13T08:03:48+00:00. Aktuelle Version

Im vorigen Arbeitsblatt haben wir dem Computer schon konkrete Anweisungen in Form von mathematischen Ausdrücken gegeben. Typische Programme sind das jedoch noch nicht. Im nächsten Schritt müssen wir die Eingabedaten von der Verarbeitungsvorschrift trennen. Dann kann das Programm für beliebige Eingabedaten wiederverwendet werden. Der Computer speichert die Verarbeitungsvorschrift, also das Programm, ab und der Anwender muss es nur noch mit den jeweiligen Eingabedaten aufrufen.

Dazu benötigen wir Variablen. Betrachten wir gleich mal ein Beispiel: int x=5;

Die Variable heißt x und besitzt den Datentyp int. Letzteres bedeutet, dass wir ihr nur ganzzahlige Werte zuweisen dürfen. Die Wertzuweisung erfolgt über den Operator =. Da es sich schon um eine richtige Programmanweisung handelt, müssen wir sie durch ein Semikolon abschließen. Einer Variable kann man übrigens beliebige Namen geben.

Aufgabe 1

Wir betrachten wieder die Berechnung des Body-Mass-Index (siehe Teil 1).

  1. Führen Sie jeweils eine Variable für Körpergewicht und Körpergröße ein. Geben Sie den Variablen passende Datentypen (siehe unten). Weisen Sie den Variablen beispielhafte Werte zu.
  2. Formulieren Sie die Berechnung des BMI in Abhängigkeit von diesen Variablen.

Aufgabe 2

Wir betrachten wieder die mathematischen Ausdrücke aus Teil 1. Für jeden Ausdruck soll ein Teil der Eingabedaten durch Variablen ersetzt werden. Um welche Daten es sich handelt, schreibe ich jeweils in Klammern dazu. Gehen Sie vor wie bei Aufgabe 1.

8-(5+7)^5 (5 und 7)


8-\sqrt{(5+7)}^5 (8)


tan(10) (10)


Das Maximum zwischen 50 und 100 (50, 100):


Ändern Sie jeweils die Eingabedaten ab und aktualisieren Sie die Berechnungen!

Formulieren Sie die Formel zur Berechnung des Kreisumfangs in Abhängigkeit von einer Variablen r. Weisen Sie r beispielhafte Radien zu!

Datentypen in Java und ihre Wertebereiche datentypen.png