Probabilistische Algorithmen SS09

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Inhaltsverzeichnis

Einführung in proballistische Algorithmen

Einführung in probalistische Algorithmen

"Zufallszahlen"

Algorithmen

Las-Vegas-Algorithmen

Monte-Carlo-Algorithmus Gruppe 2

Ein Monte-Carlo-Algorithmus ist ein Algorithmus welcher immer ein Ergebnis liefert, allerdings mit einer festlegbaren Wahrscheinlichkeit ein fehlerhaftes Resultat zurückliefert. Mithilfe von Monte-Carlo-Algorithmen lassen sich Probleme lösen die sonst nur schwer bis unlösbar sind.


Multimengenvergleiche

Wöllte man die Multimengen $M_1=\{1,2,2,3,4,5\}$ und $M_2=\{5,4,2,3,2,1\}$ auf Äquivalenz überprüfen müsste man die beiden Multimengen ordnen und dann auf Äquivalenz prüfen. Dies kostet im Mittel $\mathcal{O}(n log n)$, besser wäre allerdings $\Theta(n)$, dies vermag ein propabilistischer Algorithmus zu erreichen. Es wird verabredet das jeder Multimenge $M_m=\{x_1,x_2,...,x_n\}$ ein Polynom $p_{M_m}$ zugeordnet wird. Dieses Polynom wird nach folgendem Muster gebildet.

$p_{M_m}(x)=(x-x_1)(x-x_2)...(x-x_n)$

Nun werden folgende Regeln verabredet:

1. $M_1\equiv M_2$, wenn $p_{M_1}(x)\ =\ p_{M_2}(x)$ für \textit{alle} ganzen Zahlen $x$ zutrifft.
2. $M_1\not\equiv M_2$, wenn in 1. beschriebenes Verfahren für mindestens ein $x$ fehlschlägt.

Was bedeutet das für uns. Nunja, sobald wir auf ein $x$ für welches die Funktionswerte der beiden Polynome unterschiedlich sind so ist ziemlich sicher das die Multimengen unterschiedlich sind. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen wird der Test für zufällige $x$ wiederholt. Konkret schaut das dann wie folgt aus.\\ Wir haben die 3 Multimengen \textbf{m1 ,m2 ,m3} zur Verfügung. m2 ist die Spiegelung zu m1, m3 ist eine gänzlich andere Multimenge Die Hilfsprozedur \textbf{poly} liefer den Polynomwert der Multimengen für einen gegebenen Wert.

<eval>()</eval>

Solovay/Strassen

<eval>(stp 50)</eval>

Buffons Nadel

Ausblick

Genetische Programmierung

Schwarmalgorithmen


Aufgaben

1

Implementieren Sie einen Generator für Pseudozufallszahlen nach der Kongruenzmethode. (Buch S. 124)

z_{n}=(a*z_{n-1}+b)mod\ c

mit

z_0=4567\\a=9749\\b=0\\c=2^{18}=262144


<eval>(zf)</eval>

(Um einen zufälligen Startwert anzunehemn gibt es zwar auch Sprachelemente in Scheme, jedoch funktionieren diese hier in der Wiki nicht.)


2

Setzen Sie sich an einem schönen Tag ins Freie, und beobachten Sie Ameisen bei der Futtersuche. Welche Beziehungen zu dem Ameisenalgorithmus können Sie erkennen? Welche Beispiele aus der Natur können noch einen Anreiz darstellen, sie als Vorbild für einen Algorithmus zu nutzen?


3

Entwerfen sie einen Quicksort-Algorithmus, welcher sein Pivot-Element zufällig wählt. Vergleichen sie die effizienz mit der Quicksort-Variante, welche immer das erste Element als Pivot-Element nutzt.


Aufgabenverteilung

Quellen

http://www.riskglossary.com/link/monte_carlo_method.htm

Oliver Lau "Faites vos jeux! - Zufallszahlen erzeugen, erkennen und anwenden" (c't 2009, Heft 2)

http://www.addison-wesley.de/Service/Krueger/kap12006.htm

Schickinger, Steger - Diskrete Strunkturen - Band 2 - Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik

Juraj Hromkovič - Algorithmics for Hard Problems

Juraj Hromkovič - Randomisierte Algorithmen

http://www.m-boehmer.de/pdf/Schwarmintelligenz_Artikel.pdf

Jörg Rothe - Komplexitätstheorie und Kryptologie