Schüler-IT

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Archivierte Version vom 2013-07-07T09:33:09+00:00. Aktuelle Version

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Willkommen

„Schüler-IT“ ist ein kostenloses Angebot der Fachhochschule Zittau/Görlitz, welches sich an Gymnasialschüler der Klassenstufen 7 bis 12 richtet und darauf abzielt, Schülern einen Einblick in die Welt der Informatik zu geben. Ein Bestandteil dieses Angebotes ist für die Klassenstufen 10 bis 12 eine Einführung in die Programmierung. Schüler lernen hierbei sowohl imperative, als auch objektorientierte Programmierung in Java kennen. Diese Seite bietet Übungsaufgaben und Erläuterungen zu den Lehrinhalten des Kurses und ist für Erstanfänger konzipiert.
Viel Spaß und Erfolg beim Lernen und Lösen der Aufgaben! --Sebastian Otto 16:30, 6. Jul. 2013 (CEST)

Theoretische Grundlagen

Bevor Sie nun mit dem Kurs beginnen, sind hier einige Begriffe, die Sie zuvor verstehen sollten, um auf den Kurs vorbereitet zu sein.

Modellierung

Modellierung bezeichnet die Planung einer Software und ggf. die Erarbeitung eines Softwareentwurfs. Das ist sinnvoll, da man mögliche Probleme direkt in der Planungsphase erkennen und evtl. sogar beheben kann, was die Umsetzung des Programmes in Code dann deutlich beschleunigen kann. Da dies ein Einsteigerkurs ist, wird hier nur soweit darauf eingegangen, wie es einem Anfänger dienlich ist. Es wird hierbei kein Wert auf Professionalität gelegt, sondern darauf, dass Anfänger lernen, sich mit Programmen auseinanderzusetzen, bevor sie beginnen, zu programmieren. Hierbei Zettel und Stift als Hilfsmittel vollkommen ausreichend.

Programmierung

Programmierung ist die Umsetzung von Computerprogrammen z. B. auf Grundlage eines bei der Modellierung entwickelten Softwareentwurfes. Programmiert wird in Programmiersprachen, welche bestimmte Programmierparadigmen unterstützen. Wir nutzen im Rahmen dieses Kurses die Sprache „Java“, in welcher sowohl objektorientiert, als auch imperativ programmiert werden kann.

Programmierparadigmen

Als Programmierparadigma bezeichnet man einen grundlegenden konzeptionellen Ansatz der Programmierung. Ein Paradigma hat auch die Möglichkeit, andere Paradigmen zu erweitern z. B. ist die prozedurale Programmierung eine erweiterte imperative Programmierung. Wie im vorherigen Abschnitt bereits zu lesen war, werden Sie auf diesen Seiten primär Informationen zu imperativer und objektorientierter Programmierung erhalten. Auf generische Programmierung wird stellenweise eingegangen – eben immer dann, wenn es sinnvoll ist, diese zu erwähnen. Weitere Programmierparadigmen sind z. B. deklarativ, funktional, generativ und prozessorientiert. Diese Vielfalt ist deshalb sinnvoll, da man bestimmte Probleme bzw. Aufgaben mit manchen Ansätzen besser als mit anderen lösen kann. So lassen sich z. B. einfache lineare Abläufe besser imperativ, größere Systeme hingegen besser objektorientiert programmieren.

Programmiersprachen

Die Realisierung dieser Paradigmen erfolgt in Programmiersprachen, wobei eine Sprache durchaus die Möglichkeit haben kann, mehrere Paradigmen zu unterstützen. So kann man z. B. eine Sprache wie Java, in der üblicherweise objektorientiert programmiert wird, durchaus für imperative oder generische Programmierung nutzen, was im Rahmen dieses Kurses auch getan wird.