"Zufallszahlen"
Einführung
Für manche Algorithmen und Vorhersagen benötigt man Zufällige Ereignisse. Zum Beispiel bei einem Würfelspiel.
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Der Computer ist auf Grund des Determinismus (eine bestimmte Eingabe führt bei identischer Verarbeitung stets zu der selben Ausgabe) ein schlechter Zufallszahlengenerator. Die Frage, was kann man überhaupt als Zufall bezeichnen?, beantworten wir für uns so: Ein Zustand tritt dann zufällig ein, wenn er nicht vorhersagbar ist.
Im folgenden Beispiel nehmen wir einen Anfangswert (seed) und berechnen daraus unsere "Zufallszahl" ... schon die Aussage Zufallszahl BERECHNEN lässt uns erahnen, dass dahinter "nur" ein deterministischer Algorithmus steckt, der jedoch auf Grund seiner Komplexität einfach ncht so leicht überschaubar ist.
Wir nutzten für den Aufruf die Java-Funktion "Random".
Der Algorithmus, der sich dahinter verbirgt dürfte in etwa so arbeiten: Zufallszahl = (sehr_große_Prim * seed + sehr_große_Prim2) modulo 2⁶⁴
<eval> myRandom(123456789); </eval>
Nun liefert uns das jedoch zwar eine große Zahl, jedoch jedes mal die gleiche...wenn wir nun jedes Mal eine beliebige Zahl eingeben würden hätten wir ein durchaus unduchschaubares Ergebnis, JEDOCH nur wenn wir das Ergebnis noch nicht kennen. Noch besser währe es, wenn wir nichteinmal die Eingabezahl wüssten... Der implementierte Algorithmus kann das.
Rufen Sie die Prozedur ohne Eingabeparameter auf.
Der hierbei verwendete seed ist die UNIX-Systemzeit. Das ist ausreichend unvorhersehbar für zum Beispiel Simulationen, recht jedoch noch lange nicht aus in der Kryptologie.
Der Anspruch an Zufallszahlen variiert sehr stark je nach Anwendungsbereich. Für ein simples Würfelspiel reicht es schon aus, wenn man den Algorithmus nicht durchschauen kann...dh. die Ergebnisse ausreichend unvorhersehbar und ausreichend gleich verteilt sind. Für Anwendungen in der Kryptografie hingegen ist es unbedingt erforderlich nicht reproduzierbare Zahlen zu erzeugen - also benötigen wir ein nicht deterministisches Verfahren.