sirabien

Aus ProgrammingWiki
Archivierte Version vom 2012-05-15T13:50:18+00:00. Aktuelle Version

Inhaltsverzeichnis

Woche 2

Aufgabe 4

Beweisen Sie den folgenden Satz: Wenn M_{1}, M_{2}, M_{3} ... abzählbare Mengen sind, dann ist auch die Menge \bigcup_{n=1}^\infty {M_{n}} abzählbar.

m_{1}(i), m_{2}(i), m_{3}(i) …; i ∈ ℕ seien Indexfunktionen für M_{1}, M_{2}, M_{3} …

n(i); i ∈ ℕ sei Indexfunktion für \bigcup_{n=1}^\infty {M_{n}} (gesucht)

Cantorsches Diagonalisierungsverfahren 1. Art:

|m_{1}(0) = n(0)m_{1}(1) = n(1)m_{1}(2) = n(5)m_{1}(3) = n(6)…
|m_{2}(0) = n(2)m_{2}(1) = n(4)m_{2}(2) = n(7)m_{2}(3) = n(13)…
|m_{3}(0) = n(3)m_{3}(1) = n(8)m_{3}(2) = n(12)m_{3}(3) = n(17)…
|m_{4}(0) = n(9)m_{4}(1) = n(11)m_{4}(2) = n(18)m_{4}(3) = n(24)…
|……………
\square

Alternativ:

|m_{0}(0) = n(0)m_{0}(1) = n(2)m_{0}(2) = n(5)m_{0}(3) = n(9)…
|m_{1}(0) = n(1)m_{1}(1) = n(4)m_{1}(2) = n(8)m_{1}(3) = n(13)…
|m_{2}(0) = n(3)m_{2}(1) = n(7)m_{2}(2) = n(12)m_{2}(3) = n(18)…
|m_{3}(0) = n(6)m_{3}(1) = n(11)m_{3}(2) = n(17)m_{3}(3) = n(24)…
|……………

Woche 3

Aufgabe 3

ÜA: Zeigen Sie, dass die Menge der geraden Zahlen G eine aufzählbare Menge ist.

Gesucht: f: ℕ ↦ G; berechenbar, surjektiv

$f(x) = \left\{\begin{array}{cc} x; wenn\ 2|x\\ (-1) \cdot x + 1; sonst\\ \end{array}\right. $

\square

ÜA: Zeigen Sie, dass die Menge der Primzahlen P aufzählbar ist

Gesucht: f: ℕ ↦ P; berechenbar, surjektiv

$f(x) = \left\{\begin{array}{cc} x; wenn\ prime?(x)\\ 2; sonst\\ \end{array}\right. $

Existiert ein Algorithmus für f? wenn/sonst durch if/else implementierbar prime? Funktion existiert (siehe Folien)

\square

↦ f ist berechenbar

ÜA: Wir wissen, dass A* eine abzählbar unendliche Menge ist. Zeigen Sie, dass A* auch aufzählbar ist. Hinweis: Hierzu ist es notwendig ein Aufbauschema für A* zu entwerfen und anschließend eine Prozedur dafür zu implementieren.

Für endliches Alphabet:

Bsp:

Sirabien_A_oben_Stern.png

(als SVG)

Kreativaufgabe Schnittmenge zweier aufzählbarer Mengen

Woche 4

Teilaufgabe 2 - Indirekter Beweis (Max Wielsch, Raik Bieniek)

zu zeigen: Nicht jede Teilmenge M_2 einer aufzählbaren Menge M_1 ist aufzählbar.

oder: Wenn M1 eine aufzählbare Menge ist, dann gilt nicht für alle Teilmengen M_2 ⊆ M_1, dass sie aufzählbar sind.

Indirekter Beweis: Behauptung: Wenn M_1 aufzählbar, dann jede Teilmenge M_2 ⊆ M_1 ist aufzählbar.

Gegeben:

  • f: ℕ ↦ M_1; aufzählbar (surjektiv; berechenbar)
  • M_2 ⊆ M_1
  • Satz 1: Wenn M_2 entscheidbar ⇔ M_2 und M_1 \setminus M_2 aufzählbar.
  • Satz 2: Wenn M_2 aufzählbar → dann ist M_2 semientscheidbar.

Gesucht:

  • g: ℕ ↦ M_2; aufzählbar (surjektiv; berechenbar), d. h. es gilt Satz 1.

$g(x) = \left\{\begin{array}{cc} f(x); wenn\ f(x) ∈ M_2\\v a; wenn f(x) ∈ M1\setminus M_2\\ \end{array}\right. $

laut Satz 2:

$Χ'_{M_2,M_1}(w) = \left\{\begin{array}{cc} wahr; (f(i) = w) ∈ M_2; für\ i\ von\ 0\ bis\ ∞\\ ⊥; sonst\\ \end{array}\right. $

$Χ_{M_2,M_1}(w) = \left\{\begin{array}{cc} wahr; (f(i) = w) ∈ M_2; für\ i\ von\ 0\ bis\ ∞\\ falsch; (f(i) = w) ∈ M_1\setminus M_2 \\ \end{array}\right. $

Χ'_{M_2,M_1} vs. Χ_{M_2,M_1}; entscheidbar ☇ semi-entscheidbar. → Behauptung falsch → Satz wahr.

\square

Woche 5

Eine Menge M ⊆ Σ* heißt Turing-entscheidbar, wenn es eine Turing-Maschine P gibt, so dass

  • für ∀w ∈ M gilt: q0 w ⊢^* qe x, qe ∈ E, x ∈ Γ.
  • für ∀w ∉ M gilt: ¬(q0 w ⊢^* qe x).

Eine Menge M ⊆ Σ heißt Turing-aufzählbar, wenn es eine Turing-Maschine P gibt, so dass für ∀w ∈ Σ* gilt q0 w ⊢^* qe x, qe ∈ E, x ∈ M.

  • Idee: Σ* ist aufzählbar und wird anstelle der natürlichen Zahlen verwendet.

Woche 7

G