PMG2526 9/Alexander
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=Zwei-Faktor-Authentisierung= == Inhaltsverzeichnis == * [[#Zwei-Faktor-Authentisierung|Zwei-Faktor-Authentisierung]] * [[#Anwendung|Anwendung]] * [[#Komponenten|Komponenten]] Bei der '''Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)''' – auch bekannt als '''Zwei-Faktor-Authentifizierung''' – handelt es sich um ein Verfahren zur Anmeldung, bei dem eine Person ihre Identität anhand zweier unterschiedlicher und unabhängiger voneinander Merkmale verifiziert. Die Kombination aus Bankkarte und PIN am Geldautomaten, der Fingerabdruck mit dem Zugangscode für Gebäude[https://de.wikipedia.org/wiki/Zutrittssteuerung] oder die Passphrase mit der Transaktionsnummer (TAN)[https://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsnummer] beim Online-Banking sind typische Beispiele dafür. Bei der Zwei-Faktor-Authentisierung handelt es sich um eine spezielle Art der Mehr-Faktor-Authentisierung. =Anwendung= Im Geschäftsverkehr empfiehlt das [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesamt_f%C3%BCr_Sicherheit_in_der_Informationstechnik Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik]: Die relevanten Teile des IT-Grundschutz-Kompendiums[https://de.wikipedia.org/wiki/IT-Grundschutz-Kompendium] für normalen Schutzbedarf setzen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für Apple-ID-Konten, die Nutzung der iCloud-Infrastruktur und die Absicherung der Adminzugänge voraus. Bei hohem Schutzbedarf sollten Organisationen eine Multi-Faktor-Authentifizierung überall verwenden. Stiftung Warentest empfiehlt Verbrauchern, Die Zwei-Faktor-Authentisierung in so vielen Bereichen wie möglich anzuwenden, aus dem Grunde, das Benutzer oft schlechte oder zu schwache Passwörter erstellen. Ebenso ein Problem ist das Benutzer oft für mehrere Konten das gleiche Passwort haben. Die schlechte [https://programmingwiki.de/PMG2526_9/Gevorg Passwortsicherheit] soll also durch Zwei-Faktor-Authentisierung ausgeglichen werden. Seit 2018 ist beim Online-Banking die Zwei-Faktor-Authentisierung durch die EU-[https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlungsdiensterichtlinie Zahlungsdienstrichtlinie] verpflichtend. Auch andere Webplattformen wie Amazon, Google und mail.de bieten Nutzern die Sicherung ihres Kontos mit der Zwei-Faktor-Authentisierung an. =Komponenten= Für die erfolgreiche Durchführung der Zwei-Faktoren-Authentifizierung müssen zwei vordefinierte Authentifizierungsmittel aus verschiedenen Kategorien (Eigenschaft, Wissen, Besitz) bei der Prüfung kombiniert verwendet werden. Jedes Authentifizierungsmittel muss das Authentifizierungsprotokoll erfolgreich durchlaufen. Ist ein Faktor nicht vorhanden oder wird ein Faktor inkorrekt genutzt, kann die Authentizität nicht eindeutig bestimmt werden und der Zugang zum System wird verweigert. Die Einflussgrößen können sein: Geheimnisshütender Gegenstand (Besitz), wie etwa ein Sicherheits-Token, eine Bankkarte, eine App zur Generierung von Einmalkennwörtern oder ein physischer Schlüssel Geheimes Wissen, wie etwa ein Passwort, ein Einmalkennwort, eine PIN oder eine Transaktionsnummer (TAN) biometrische Merkmale (Inhärenz), wie zum Beispiel ein Fingerabdruck, das Muster der Regenbogenhaut (Iris-Erkennung), die menschliche Stimme oder das Gangmuster.