PMG2425 10/Einführung/Die Zwei-Faktor-Authentisierung
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==Was ist die 2FA== '''Definition:''' Zwei-Faktor-Authentisierung/Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine Methode zur Absicherung von Benutzerkonten, bei der zur Verifizierung der Identität zwei unterschiedliche und unabhängige Faktoren aus verschiedenen Kategorien verwendet werden. Ziel ist es, die Sicherheit gegenüber der herkömmlichen Ein-Faktor-Authentifizierung (z. B. nur Passwort) erheblich zu erhöhen. ==Grundlagen== Die Zwei-Faktor-Authentifizierung basiert auf dem Prinzip, dass ein Benutzer zwei von drei möglichen Faktoren bereitstellen muss: Wissen – etwas, das der Nutzer weiß (z. B. Passwort, PIN). Besitz – etwas, das der Nutzer besitzt (z. B. Smartphone, Token). Inhärenz – etwas, das der Nutzer ist (z. B. Fingerabdruck, Gesichtserkennung). Erst durch die Kombination aus zwei dieser Faktoren wird der Zugriff gewährt. Ein häufiger Anwendungsfall ist der Login in ein Online-Konto mit einem Passwort (Wissen) und einem Einmalcode, der per App oder SMS auf ein registriertes Mobilgerät gesendet wird (Besitz). ==Geschichte== Die Idee der Mehr-Faktor-Authentifizierung ist nicht neu und wurde ursprünglich in sicherheitskritischen Bereichen wie Banken oder der Verteidigung eingesetzt. Mit der zunehmenden Verbreitung von Online-Diensten und den wachsenden Bedrohungen durch Phishing und Datenlecks wurde 2FA in den 2010er Jahren zunehmend auch für den Endverbraucher relevant. Große Technologieunternehmen wie Google, Microsoft und Apple begannen, 2FA in ihre Dienste zu integrieren. ==Mögliche Risiken der 2FA==