Gymnasium Löbau/Vertiefungsklasse 2013/Komplexe Übung (I): Würfelexperimente mit einem Würfel

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<language>Javascript</language>
== Mehrfachverzweigungen ==

Gegeben sind die nachfolgenden Funktionen zur Simulation des Würfelns mit einem idealen Würfel.

<code id="5c0408d83bce9">
var z1 = 0, z2 = 0, z3 = 0, z4 = 0, z5 = 0, z6 = 0;

function wuerfel1(anzahl) {
 for (var i = 1; i <= anzahl; i++) {
  var zufall = Math.floor(Math.random() * 6 + 1);
  switch (zufall) {
   case 1: z1++; break; 
   case 2: z2++; break;
   case 3: z3++; break;
   case 4: z4++; break;
   case 5: z5++; break;
   default: z6++;
  }
 }
}

function wuerfelAusgabe1() {
 console.log("Augenzahl 1: " + z1);
 console.log("Augenzahl 2: " + z2);
 console.log("Augenzahl 3: " + z3);
 console.log("Augenzahl 4: " + z4);
 console.log("Augenzahl 5: " + z5);
 console.log("Augenzahl 6: " + z6);
}
</code>

<run id="5c0408d83bd61">
wuerfel1(1000);
wuerfelAusgabe1();
</run>

Die <tt>switch-case-default</tt>-Syntax gestattet die Konstruktion von ''Mehrfachverzweigungen''. Die Anzahl der Fallunterscheidungen ist dabei beliebig. Der Anweisungsblock nach <tt>default</tt> wird in allen Fällen ausgeführt, die nicht zuvor untersucht worden sind.<br />
Trotzdem erkennen wir schnell Grenzen dieser Implementation:
* Der Gebrauch einer großen globaler Variablen kann zu unerwünschten Nebeneffekten führen.
* Gleichartige Anweisungen treten gehäuft auf.
* Eine Generalisierung der Lösungsidee (z.B. zur Simulation des Werfens mehrerer Würfel) ist nicht problemlos möglich.
* Die Wertübergabe an weitere Funktionen (z.B. zur grafischen Darstellung) ist ebenfalls eingeschränkt.
Wir wollen deshalb die Zählergebnisse mit der Datenstruktur Feld verwalten.