HSZG Vorkurs Informatik WS 2014/Wahrheitswerte und Bedingungen/Teil 2
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<language>Java</language>
Mit Hilfe von Wahrheitswerten lassen sich Bedingungen an die Eingabedaten formulieren, unter denen ein Programm bestimmte Anweisungen ausführen soll. Dafür gibt es in Java wieder ein fest vorgegebenes Schema:
if(<Bedingung>){
<Anweisung>;
...
<Anweisung>;
}
Das Schema liest sich wie folgt: "Wenn die Bedingung eintritt, führe diese Anweisungen aus, ansonsten führe diese Anweisungen nicht aus!" Der ''Block'' von Anweisungen, der ausgeführt werden soll, wird stets von geschweiften Klammern umschlossen. Die Bedingung ist ein logischer Ausdruck, der ''true'' oder ''false'' ergibt. Er wird mittels logischer Operatoren und Vergleichsoperatoren formuliert.
Beispiel:
<run id="5419d5cf3aaf3">
int x=6;
int y=6;
if(x==y){
System.out.println("Die Bedingung x==y ist eingetreten!");
}
</run>
Als Bedingung kann auch eine Variable vom Typ ''boolean'' angegeben werden. In diesem Fall wird der Block von Anweisungen genau dann ausgeführt, wenn der Wert der Variable ''true'' ist.
Beispiel:
<run id="5419d5cf3ab66">
x=6;
y=7;
boolean test = x==y;
if(test){
System.out.println("Die Bedingung x==y ist eingetreten!");
}
</run>
Zusätzlich kann in Java auch ein Block von Anweisungen angegeben werden, der ausgeführt wird, wenn die Bedingung ''nicht'' eintritt. Das alternative Schema lautet daher:
if(<Bedingung>){
<Anweisung>;
...
<Anweisung>;
}else{
<Anweisung>;
...
<Anweisung>;
}
Das liest sich so: "Wenn die Bedingung eintritt, führe den ersten Block von Anweisungen aus, ansonsten führe den zweiten Block von Anweisungen aus!". Ein Block von Anweisungen wird immer von geschweiften Klammern eingeschlossen.
Mit Bedingungen können unsere Methoden im Folgenden wesentlich intelligenter arbeiten als bisher.
'''Aufgabe 1'''