PMG/Kurs 11/Rekursion I
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<language>Pascal</language> <font color=darkgreen size=4>''Quadratpflanze''</font> Die Bilder zeigen die ersten drei Stufen der Entstehung sowie [http://www.inf-schule.de/index.php?version=0&seite=informatik/rekursion/rekursionzahlen/uebungen|hier] eine "entwickelte" Pflanze (wobei hier die neuen Seitenlängen jeweils nur noch ein Drittel der vorherigen betragen). [[Bild:Thomas_QP_erste_Stufen.JPG]] * Finde auch in der "Quadratpflanze" die einfachere in der komplizierteren wieder. * Nach welcher Rekursionsvorschrift werden "Quadratpflanzen" erzeugt? * Zeichne den nächsten Schritt in der Entwicklung. * Analog zum Baum soll eine "Quadratpflanze" mit der Turtle gezeichnet werden.<br> <code> </code> <run> selectCanvas(1); canvas_clear(); // Zeichenfläche löschen turtle_move(200,200); //Turtle in Mitte </run> <canvas w=800 h=400></canvas> === Fraktale === Mit selbstähnlichen Figuren bzw. Objekten beschäftigt sich heute ein ganzes Teilgebiet der Mathematik, die ''fraktale Geometrie''. Ihre Untersuchungsergebnisse reichen in die Funktions- und Berechnbarkeitstheorie hinein und haben einen wesentlichen Einfluss auf die ''Chaosforschung'' komplexer dynamischer Systeme.<br /> [[Bild:Mandelbrot1.png|miniatur|Die vielleicht berühmteste fraktale Struktur: Das Apfelmännchen]] Der Begriff '''Fraktal''' (lat. fractus "gebrochen") geht auf den französisch-US-amerikanischen Mathematiker '''Benoît Mandelbrot''' (* 20. November 1924; † 14. Oktober 2010) zurück. Mit ihm werden natürliche oder künstliche Gebilde bzw. geometrische Muster bezeichnet, die einen hohen Grad an Selbstähnlichkeiten aufweisen. Klassische selbstähnliche oder fraktale Figuren sind das Sierpinski-Dreieck und die Koch-Schneeflocke: <blockquote>[[Bild:Sierpinski_Koch1.GIF]]</blockquote> Beschreibe beide ''Fraktale'' verbal und versuche sie, mit der Turtle-Grafik zu implementieren. '''Hinweis:''' Zur Implementation fraktaler Figuren stehen Dir die [[PMG/Kurs_11/Rekursion_I/Turtle_Sprachelemente|Sprachelemente der Turtle-Grafik]] zur Verfügung. <font color=darkgreen size=4>''Sierpinski-Dreieck''</font> Diese selbstähnliche Figur ist nach dem polnischen Mathematiker '''Wacław Franciszek Sierpiński''' (* 14. März 1882; † 21. Oktober 1969) benannt. Die nachfolgende Abbildung zeigt die Konstruktion dieses Dreiecks: <blockquote>[[Bild: Sierpinski1.GIF]]</blockquote> <code id="4fdb5352a9f13"> </code> <run id="4fdb5352a9fd4"> selectCanvas(2); canvas_clear(); // Zeichenfläche löschen turtle_move(200,200); //Turtle in Mitte </run> <canvas w=800 h=400></canvas> <font color=darkgreen size=4>''Koch-Schneeflocke''</font> Der schwedische Mathematiker '''Helge von Koch''' (* 25. Januar 1870; † 11. März 1924) stellte im Jahr 1904 einen stetigen Graphen vor, der an keiner Stelle differenzierbar ist. Die sogenannte Koch-Schneeflocke setzt sich aus drei dieser Koch-Kurven zusammen, die auf den Seiten eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind: <blockquote>[[Bild: Kochkurve1.GIF]]</blockquote> <code id="4fdb5352a9f6c"> </code> <run id="4fdb5352aa040"> selectCanvas(3); canvas_clear(); // Zeichenfläche löschen turtle_move(200,200); //Turtle in Mitte </run> <canvas w=800 h=400></canvas>