PMG/Kurs 11/klassische Verfahren I

Aus ProgrammingWiki

Wiki-Quelltext dieser Seite.

<language>Pascal</language>
 '''Aufgabe:''' Entscheide für jedes der unten aufgeführten Beispiele, ob es sich um ein Substitutions-
 oder Transpositionsverfahren handelt. 
 Beim Substitutionsverfahren wird jedes Zeichen des Klartextes durch ein anderes ersetzt. 
 Beim Transpositionsverfahren bleiben die Zeichen gleich, ändern aber durch Tauschen ihre Position.

== Rückwärtsschrift ==

Gegeben ist eine Funktion, die einen eingegebenen Text rückwärts ausgibt.

<code id="4f0f4b55f29fd">
function rueck(klar:string):string;
var wort:string; 
    i:integer;
begin
  wort:='';
  for i:=length(klar) downto 1 do
   wort:=wort+klar[i]; 
  result:=wort;
end;
</code>

<br> Teste den Quelltext für ein paar Beispiele. <br>
<run id="4f0f4c30aaf4e">writeln(rueck('testen'));</run>

== Beispiel 2: Vokale ersetzen ==

Ihr kennt sicher aus eurer Kinderzeit das Lied "Drei Chinesen mit dem Kontrabass". Entsprechend diesem musikalischen Spiel ersetzen wir im nächsten Beispiel die Vokale eines Textes durch den Buchstaben, der für v eingegeben wird. <br>
'''Aufgabe 3: '''Vervollständige für dieses Beispiel den Quelltext.

<code id="4f0f4b55f2a66">
function vokale(klar,v:string):string;
var wort:string;
    i:integer;
begin
  wort:='';
  for i:=1 to length(klar) do
   case klar[i] of
    'a','A','e','E','i','I','o','O','u','U': wort:=wort+v;
   else
    wort:=wort+klar[i];
   end;
  result:=wort;
end;      

</code>

<check> result:=vokale_test('drei chinesen','i') = vokale('drei chinesen','i') </check>

<br> Jetzt kannst du den Quelltext wieder an ein paar Beispielen testen. <br>
<run id="4f0f4c30aafd8">writeln(vokale('drei Chinesen','i'));</run>

== Beispiel 3: Zickzackschrift ==

Eine etwas kompliziertere Variante der Verschlüsselung ist die Zickzackschrift. <br>
Die Buchstaben werden nicht durch andere Zeichen oder Symbole ersetzt, sondern einfach neu gemischt. Dieses Prinzip nennt man auch "Anagramm". 
Zerlege den Text in zwei gleich lange Zeilen und lies dann im Zickzack: <br>
''Beispiel:''<br>
 n t e i t n i b i e w r e s c t a w r e u z t n e d e e m r ä m n i h b r e d n
wird zu <br>
 n t e i t n i b i e w r e s c t a w r e
 u z t n e d e e m r ä m n i h b r e d n

im Zickzack gelesen: nutzetintendiebeimerwärmensichtbarwerden <br>

'''Aufgabe 4: '''Vervollständige nun den Quelltext.

<code id="4f0f4c30aae2c"">

function zickzack_test(klar:string;):string;
var l,i,n:integer; wort:string;
begin
  wort:='';
  l:=length(klar);
  if l mod 2 = 0 then n:=l div 2
                 else n:=l div 2 +1;
  for i:=1 to n do wort:=wort+klar[i]+klar[n+i];
  result:=wort;
end;

</code>

<check> result:=zickzack_test('neuer test') = zickzack('neuer test') </check>

<br> Und nun wieder ein Test. <br>
<run id="4f0f4c30ab04a">writeln(zickzack('Testergebnis'));</run>



== Der Cäsar-Algorithmus ==

# Teste das Programm mit verschiedenen Eingaben.
# Erkläre mit eigenen Worten, was das Programm macht.

<code id="4f0f4c30aaeaf">
var k:String; v:Integer;

function caesar_test(klar:string; v:integer):string;
var a,i,ascii:integer; wort:String;
begin
  a:=length(klar);
  wort:='';
  for i:=1 to a do
     begin
       ascii:=(klar[i]); //ord noch nicht bekannt, einfach weglassen, dann wandelt er automatisch um
       if (ascii<91) and (ascii>64)
          then begin ascii:=ascii+v;
                     if ascii>90 then ascii:=ascii-26;
                     wort:=wort+chr(ascii);
               end
          else wort:=wort+' ';
     end;
   result:=wort;
end;
</code>

<run id="4f0f4c30ab0cb">
k:= inputDialog('Klartext');
v:= StrToInt(inputDialog('Verschiebezahl'));
writeln (caesar_test(k,v));
</run>

== Implementation ==



<check>result:= caesar('HALLO',2) = Caesar_test('HALLO',2);</check>

<run id="4f0f4c30ab15d">writeln(caesar('HALLO',2));</run>